Romanistik

Was Frankreich bewegt (online) - Folge 19: Frankreichs Sicht auf den Ukraine-Krieg

25.03.2025|16:00 Uhr

Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump überschlagen sich die Nachrichten rund um den Ukraine-Krieg und die Zukunft des Landes.Vom ersten Tag des Krieges an stand Frankreich genau wie Deutschland entschlossen auf der Seite der Ukraine. Allerdings unterschieden sich die beiden Länder oft stark in ihren Herangehensweisen und Prioritäten. Während Deutschland sich oft stärker auf NATO-Strukturen gestützt hat, verfolgte Frankreich eine unabhängigere Ukraine-Politik mit Blick auf eine souveräne europäische Verteidigung. Nach der Wiederwahl Trumps und der damit verbundenen Unsicherheit über das Engagement der USA in Europa hat der französische Präsident Emmanuel Macron erneut eine Diskussion über die Entsendung europäischer Friedenstruppen angestoßen, welche die Einhaltung einer künftigen Friedensregelung in der Ukraine überwachen sollen. Macron bekräftigte auch die Idee eines europäischen atomaren Schutzschildes.

Was kennzeichnet den französischen Blick auf den Krieg in der Ukraine? Inwieweit unterscheiden sich die innenpolitischen Diskussionen in Frankreich über die Unterstützung der Ukraine von denen in Deutschland? Und was bedeuten die aktuellen Entwicklungen und die Vorschläge des französischen Präsidenten für das weitere gemeinsame Vorgehen in Europa?

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